Zwei Messdiener mit Weihrauch stehen im Paderborner Dom.

Das Messdienergewand

© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

Woran erkennt man eine Messdienerin oder einen Messdiener eigentlich?
Korrekt – an dem Gewand!

Doch aus welchen Bestandteilen setzt sich das Messdienergewand eigentlich zusammen und warum gibt es verschiedene Farben der Gewänder?

Diese Fragen werden in diesem Beitrag beantwortet!


Bestandteile des Messdienergewands

Das Messdienergewand setzt sich in St. Michael Brakel aus einem Rock, einem Rochett und einem Kragen zusammen.
Selbstverständlich darf auch die Kette der Messdiener nicht fehlen.

Der Rock ist – wie der Name bereits vermuten lässt – ein Rock. 😉
Das Rochett tragen wir wie einen Pullover über unserem Oberkörper.
Der Kragen wird um den Hals gelegt und bedeckt unsere Schultern.
Die Kette tragen wir über dem Rochett und dem Kragen.

Die Gewänder unterscheiden sich von Gemeinde zu Gemeinde teils stark.
In einigen Gemeinden tragen die Messdiener*innen schlichte Kutten mit einem farbigen Band – dem sogenannte Zingulum.

In St. Michael Brakel tragen wir ein festliches Gewand, welches aus den oben genannten Bestandteilen besteht.

Schau’ dir einmal dieses Gruppenbild an; dort tragen wir die beschriebenen Gewänder:

Gruppenbild Messdiener St. Michael Brakel
Hier tragen wir die Messdienergewänder in der Farbe rot.

Wozu die verschiedenen Farben?

Sicher hast du dich bereits gefragt, warum es die Messdienergewänder in verschiedenen Farben gibt.

Die Antwort ist recht einfach – wir tragen die unterschiedlichen Farben zu bestimmten Anlässen.

Dieser Übersicht kannst du entnehmen, wann welche Farbe getragen wird:

Eine Übersicht über das Kirchenjahr

© Bild: Bonifatiuswerk In: Pfarrbriefservice.de